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Nachlese

Neujahrsempfang 2012 der beiden Bruchsaler ADAC-Ortsclubs
von Horst Kretschmer

Zum siebenten Mal trafen sich am "Dreikönigstag" die beiden Bruchsaler Automobilclubs zu ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang; diesmal im MSC-Clublokal Ritter in Büchenau. Nahezu 100 Clubmitglieder waren der Einladung der beiden Vorstände gefolgt. Stellvertretend für den 1. Vorsitzenden des MSC Bruchsal, Manfred Warta, hieß das Vorstandsmitglied Horst Kretschmer die Clubmitglieder herzlich Willkommen und wünschte Ihnen ein gesegnetes Jahr 2012 sowie persönliches Wohlergehen und viel Freude im Kreise ihrer Clubkameradinnen und -kameraden.

Für den verhinderten 1. Vorsitzenden des 1. Bruchsaler Automobilclubs, Dieter Weigand, über-
brachte sein Stellvertreter, Erich Eisert, liebe Neujahrsgrüße und wünschte allen Anwesenden ebenfalls ein gesundes und glückliches Jahr 2012. Ein herzliches Willkommen galt auch unserem Freund und Ehrengast Peter Trier mit Gattin, Ehrenvorstandsmitglied des ADAC Nordbaden und 1. Vorsitzender des MSC Schwetzingen. Er ließ es sich nicht nehmen, die beiden Damen der Vorsitzenden mit einem Präsent zu überraschen.
Ein herzlicher Gruß ging auch an die beiden Ehrenmitglieder Werner Händel und Günter Wagner.
Anschließend wurde zu Tisch gebeten. Die Küche hatte wiederum ein ausgezeichnetes Menü zusammengestellt, das keine Wünsche offen ließ. So fiel es vielen schwer, anschließend den von Isolde Purr spendierten vorzüglichen Kuchen zu probieren.
Zwischendurch besuchten uns fünf Sternsinger aus Büchenau. Sie brachten uns ein Ständchen aus ihrem Liederrepertoire. Ihre Sammlung war für Hilfsprojekte weltweit bestimmt, die deutschlandweit koordiniert werden. Sie bedankten sich für eine noble Spende der beiden Clubs. Auch die Clubmitglieder ließen die Sammelbüchse klappern und rascheln.
Die stets angenehme und im Hintergrund verlaufende musikalische Begleitung unseres Empfangs übernahm abermals unser schon zum "Clubmusiker Gerhardt" avancierter Alleinunterhalter an seinem Keyboard. Nach einer guten Tasse Kaffee ging der Neujahrsempfang, der in einer ausgezeichneten Atmosphäre verlaufen ist, in den Nachmittagsstunden zu Ende.





MSC Bruchsal zu Gast in der historischen Ölmühle Illingen
von Dieter Suffel

Bei herrlichem MSC - Wetter trafen 23 MSCler am 23. September gegen 14.00 Uhr in der Ölmühle Illingen ein, wo wir von Frau Helga Krauth bereits erwartet und freundlich begrüßt wurden. Die Geschichte der Ölmühle beginnt schon im 19. Jahrhundert in Mühlhausen/Enz. Durch die günstigere Verkehrsanbindung wird die Mühle 1927 ins benachbarte Illingen verlegt. In den Kriegs- und Hungerjahren spielten "Bucheckern", bei uns landläufig "Buchele" genannt und in der Nachkriegszeit von vielen gesammelt, bei der Speiseölversorgung eine wichtige Rolle.
Ab 1950 verlagerte sich der Schwerpunkt von der Produktion zum Speiseölhandel. Sonnenblumen und Rapssaat gewinnen an Bedeutung. 2002 wird die Ölmühle unter Erhaltung der gesamten Originaleinrichtung von 1904 renoviert. Erstmals nach fast 40 Jahren wird wieder auf traditionelle Weise kaltgepresstes Öl hergestellt. Seit 2010 führt der Sohn Jürgen Krauth, nunmehr in der sechsten Generation, die Ölmühle im Haupterwerb fort. Heute wird Öl hauptsächlich aus Sonnenblumen, Raps, Kürbiskernen, Mohn und Lein hergestellt, wobei Leinöl dank seiner hohen Omega - 3 - Fettsäuren (56%) vornehmlich als tägliches Naturheilmittel angewandt wird.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gewinnung von Walnussöl. Hier besteht die Möglichkeit, eigene Walnüsse zur Lohn-Pressung anzuliefern. Aus 12 Kilo Nusskernen, die gut getrocknet und mehrere Wochen bis Monaten gelagert sein müssen, werden rund 8 Liter Öl gewonnen. Öl aus eigenen Walnusskernen - genial.
Olivenöl natur extra wird als Ergänzung des Programms aus Sambucca di Sicillia - Italien - angeboten. Neu im Programm, als Abrundung zu den Ölen, wurde ein Apfel - Balsamico - Essig aufgenommen. Mit Ihrem Vortrag von fast 2 Stunden, gespickt mit Anekdoten und lustigen Begebenheiten aus dem Alltagsleben der Ölmühle, begeisterte Frau Krauth die MSC-ler. Nach der Besichtigung der Original-Einrichtung nahmen viele die Möglichkeit zum Einkauf der hochwertigen Speiseöle wahr
Zum Abschluss des Nachmittages kehrten wir im Landgasthof Stromberg in Ochsenbach ein, wo 8 MSC-ler bereits auf uns warteten, die die Ölmühle bereits früher besucht hatten. So wurde es ein gelungener Ausklang bei guten Speisen und exzellenten Weinen.





Ausflug zur Ölmühle im Sept. 2011


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