Aktuelles
Nachlese
Clubhock mit Vortrag unseres Clubfreundes Horst Kretschmer am 04. Juni im Clublokal "Ritter": Internationale Verkehrszeichen von W. NehrIn Deutschland gibt es 650 verschiedene Verkehrszeichen und momentan stehen 20 Millionen dieser Zeichen auf unseren Straßen. Dazu kommen 35 Millionen Wegweiser. Verkehrszeichen gab es bereits im alten Rom. An den Römerstraßen gaben Meilensteine die Entfernung zur Hauptstadt des Imperiums an. Die Meilensteine beschränkten sich allerdings darauf, Richtung und Entfernung anzuzeigen; und an diesem Prinzip hielt man sich bis zum 20. Jahrhundert.
Das änderte sich allerdings durch das vermehrte Auftreten des neuen Verkehrsmittels "Auto". Zunehmend kam es zu ernsten Problemen auf den Straßen. Die Einführung von Verkehrsregeln, Verkehrszeichen und Fahrzeugkennzeichen war zwangsläufig die Folge. Autofahrer brauchten möglichst schnell verständliche Informationen über die Richtung, in der sie fuhren, über eventuelle Gefahren und die Absichten der anderen Verkehrsteilnehmer. So wurden die Verkehrszeichen mit der Verbreitung des Automobils auf der ganzen Welt zur allgemeinverständlichen künstlichen Sprache.
Nach dem unbedingt notwendigen Ausflug in den Beginn der Ampelanlagen, die mit allerlei Kuriositäten verbunden war, ging Horst noch auf für uns mitunter ungewöhnliche internationale Verkehrszeichen ein. Es sind landesspezifische Zeichen, an ungewöhnlichen Stellen aufgestellt und im Normalfall begreiflich, lösen aber bei uns hin und wieder ein Schmunzeln aus. Mit großem Wissen ließ uns der Referent an diesen Kuriositäten teilhaben. Es war ein gelungener und professionell gemachter Vortrag. Vielleicht könnte dieser Abend im Zusammenhang mit einer Einführung in die Inhalte des Fahrsicherheitstrainings für Senioren wiederholt werden.
Grillen beim 1. BAC von H. Kretschmer
Am Freitag, dem 11. Juni, hatte der 1. Bruchsaler Automobilclub am Nachmittag zum Gartenfest bei den Clubmitgliedern Knöbel auf die "Göckelers Höh" geladen. Sommerliche Temperaturen und ein blauer Himmel versprachen einen wunderbaren Tag; und so war es dann auch.
Vom MSC Bruchsal folgten sechzehn Clubmitglieder der Einladung. Als Überraschungsgast erschien das Ehrenvorstandsmitglied des ADAC Nordbaden, Peter Trier, mit Gattin. Sein Gastgeschenk, ein 30-Liter Fass Weldebräu, wurde mit großem Hallo angenommen.
Der Vorsitzende des 1. BAC, Dieter Weigand, bedankte sich in seinen Begrüßungsworten bei seinen zahlreichen Gästen für ihr Kommen und brachte u.a. zum Ausdruck, so stelle er sich eine "gelebte Clubfreundschaft" vor. Der Vorsitzende des MSC, Manfred Warta, erwiderte mit herzlichen Worten.
Der Grillmeister des 1. BAC und seine Frau hatten anschließend keine große Mühe ihr Grillgut - wirklich köstliche Steaks und knackige Bratwürste - an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Nach der Stärkung griff Dieter Weigand zur Gitarre und zusammen mit seinen beiden Musikanten und sangesfreudigen Clubmitgliedern klangen fröhliche Lieder über die Rebenlandschaft. Der MSC Bruchsal bedankt sich für das tolle Grillfest beim 1. BAC.
Clubhock am 23. April im Clublokal "Ritter" Von Dieter Suffel
25 Mitglieder und Freunde des MSC - darunter auch der 1. Vorsitzende des BAC Bruchsal, Dieter Weigand, lauschten gespannt dem Diavortrag von Michael Landes, dem Sohn unseres Clubfreundes Ludwig Landes.
Die Eindrücke anlässlich seines beruflichen Aufenthalts in Südkorea hat Michael in faszinierenden Bildern mit seiner Kamera festgehalten. Ob Seoul bei Tag oder Nacht, Campusgeschichten oder seine persönlichen Erlebnisse mit Freunden in einer Baptistengemeinde waren informativ und sehr bewegend.
Besonders die Koreanische Hochzeit hinterließ wunderschöne Eindrücke in phantastischen Bildern. Untermalt war der Vortrag von Koreanischer Musik. So verging die Zeit wie im Fluge und beim anschließenden "Hock" konnten die Eindrücke noch vertieft werden.
Schade, dass bei dieser MSC Veranstaltung nur 25 Teilnehmer anwesend waren. Sie hatten eine tolle und mit enormem Wissen gespickte Veranstaltung verpasst.
Clubausfahrt zum 1. Mai von H. Kretschmer
Der in unserem Jahresprogramm vorgesehene Besuch zum "Kirschblütenfest in Erligheim" wurde wie geplant durchgeführt, allerdings mit einem kleinen Unterschied: die Natur hatte uns überholt; von den "Kirschblüten" war kaum noch was zu sehen.
Die 36 Clubmitglieder und Freunde des Clubs genossen dennoch die wunderschöne Ausfahrt in das Obst- und Weinanbaugebiet des Kraichgau. Im Landgasthof "Grüner Baum", den wir im letzten Rundschreiben vorgestellt hatten, ließen wir uns zunächst von der leckeren schwäbischen Küche verwöhnen. Anschließend fuhren wir in die weiträumig angelegte Kirschenbaum-Plantage von Erligheim. Hier ließ es sich herrlich Spazierengehen.
Der Wettergott meinte es auch gut mit uns. Entgegen der angekündigten Regenschauer war es nur bewölkt und mitunter lugte sogar die Sonne hervor. In dem auf der Plantage errichteten Festzelt oder auch im Freien auf der grünen Wiese konnte man ein gutes "Viertele" genießen oder man ließ sich den nachmittäglichen Kaffee und Kuchen schmecken. Am frühen Abend endete nach einhelliger Meinung eine gelungene "Maienfahrt".
Nachlese
Bericht von Werner Händel
Der Donnerstags-Treff zu einem Besuch in Rastatt.
Nicht mit der schwäbischen Eisenbahn, noch mit dem Pkw, sondern mit der Stadtbahn fuhren die Teilnehmer des Do-Treff's zu einer Stippvisite nach Rastatt.
In Herrn Stimmler mit seinem versierten und fundierten Wissen über die ehemalige Festung und auch über die Geschichte von Rastatt, hatten wir einen sehr guten Stadtführer. Und so ging es nach einer kurzen Begrüßung vom Bahnhof aus der Murg entlang zu den ersten historischen Baudenkmälern.
Die Besichtigung begann mit der Pagodenburg aus dem Jahre 1722, eine Kopie der Pagodenburg im Nymphenburger Park zu München, das ehemals der markgräflichen Familie von Baden als Teehaus gedient hatte.
Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich der Wasserturm aus dem Jahre 1901, an dessen Fuß sich inzwischen ein hübsches Kaffee-Restaurant angesiedelt hat. Hier wurde vor der Heimreise nochmals bei Kaffee, Kuchen und dem nicht zu verachtenden Angebot an Eisspezialitäten geschlemmt.
Über einen unscheinbaren Zugang ging es dann zu den Kasematten in der Nähe des Karlsruher Tores. Was sind Kasematten? Ein unterirdisches Gängesystem unter der ehemaligen Festung Rastatt. Die Festung wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als Bollwerk erbaut. Die Festung war seinerzeit einer der größten Anlagen in Europa.
Ein weiterer Höhepunkt der Stadtführung war die Barockresidenz von Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden, bekannt als der Türkenlouis. Im Südflügel ist heute das Wehrkundliche Museum untergebracht.
Mit einem Bummel ins Zentrum und Herzen der Stadt mit einem wunderschönen Marktplatz, umrahmt von herrlichen Platanen und der Besichtigung der Stadtkirche St. Alexander endete unser Ausflug durch Rastatt, den die Teilnehmer richtig genossen haben.
Danach gings es ins "Braustüb'l" vom Hofbräuhaus Hatz mit einem vielseitigem Speise-Angebot, natürlich durfte das Bier dabei nicht fehlen. Und schneller als gedacht ging ein schöner Do-Treff zu Ende, wobei, wie oben bereits erwähnt, die Einkehr zu Kaffee und Kuchen und die leckeren Eisspezialitäten nicht fehlen durften.
Ein Hinweis noch einmal in eigener Sache. Wie schon berichtet, wurde unsere Web-Site neu gestaltet und aktualisiert. Um sie noch interessanter zu machen, würden wir gerne eine Bildergalerie hinzufügen. Sie soll möglichst Bilder aus der Anfangszeit als auch der jüngeren Vergangenheit und natürlich der Gegenwart erhalten. Dazu sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Die in unseren Clubbüchern vorhandenen Fotos sind zum Teil ausgeschnitten oder in einem nicht so guten Zustand. Deshalb bitten wir um Ihre Mithilfe. Nach Digitalisierung und Konservierung Ihrer Kostbarkeiten erhalten Sie diese selbstverständlich unversehrt schnellstmöglich zurück. Geben Sie Ihrem Herzen einen Stoß und reichen Sie Ihre Schnappschüsse ein. Danke im Voraus.
Ihr Redaktionsteam